Alle Beiträge ansehen

Getting Ready – wann sollte die fotografische Begleitung starten?

Der Hochzeitstag beginnt nicht mit der Trauung. Er beginnt in einem ruhigen Raum. Mit Vorfreude. Mit Gesprächen. Mit den letzten Handgriffen vor einem großen Moment. Das Getting Ready ist der emotionale Auftakt eurer Geschichte.

Warum dieser Teil so wertvoll ist

Viele unterschätzen das Getting Ready und planen die fotografische Begleitung erst ab der Trauung.

Dabei entstehen hier Bilder mit besonderer Tiefe:

  • letzte Blicke in den Spiegel
  • Hilfe beim Schließen des Kleides
  • das Anlegen der Manschettenknöpfe
  • ruhige Momente mit den engsten Menschen

Diese Bilder erzählen mehr als nur, wie ihr ausseht. Sie zeigen, wie sich dieser Tag anfühlt.

Wie viel Zeit solltet ihr einplanen?

Als Orientierung empfehle ich: 45–90 Minuten vor dem Verlassen zur Trauung oder Location.

Dieser Zeitraum erlaubt:

  • Detailaufnahmen von Kleid, Schmuck, Ringen
  • natürliche Portraits mit perfektem Styling
  • dokumentarische Momente mit Familie oder Trauzeugen

Wenn Braut und Bräutigam am selben Ort starten, reicht dieser Zeitraum meist gut aus. Sind zwei Locations geplant, berücksichtigen wir die Wege entsprechend.

Die richtige Location für das Getting Ready

Licht entscheidet hier alles.

Ideal sind:

  • helle Räume mit großen Fenstern
  • ruhige, aufgeräumte Umgebung
  • neutrale Farben

Knallige Vorhänge oder stark farbige Wände reflektieren Licht und beeinflussen Hauttöne. Oft bietet eure Hochzeitslocation selbst einen passenden, ruhigen Raum für das Getting Ready. Falls euer Zuhause wenig natürliches Licht bietet, kann ein Tageszimmer im Hotel eine sehr entspannte Lösung sein – viele Hotels bieten hierfür unkomplizierte Lösungen an.

Kleine Details mit großer Wirkung

Legt folgende Dinge bereit:

  • Ringe
  • Schmuck
  • Schuhe
  • Papeterie
  • persönliche Erinnerungsstücke

So kann ich sie in Ruhe fotografieren, ohne den Ablauf zu stören. Ein besonders emotionaler Moment entsteht übrigens, wenn ihr euch am Morgen ein paar persönliche Zeilen schreibt.

Einzelportraits nicht vergessen

Plant am Ende des Getting Ready fünf ruhige Minuten für Einzelportraits ein. Zu diesem Zeitpunkt sitzt das Styling perfekt – und die Emotion ist spürbar. Falls später Freudentränen fließen, habt ihr bereits Bilder mit ruhiger Ausstrahlung.

Fazit

Das Getting Ready ist kein Nebenschauplatz. Es ist der Beginn eurer Hochzeitsgeschichte.

Wer hier bewusst plant, gewinnt:

  • emotionale Tiefe
  • visuelle Ruhe
  • einen entspannten Start in den Tag

Wie ihr den gesamten Hochzeitstag sinnvoll strukturiert, erfahrt ihr hier: So erstellt ihr einen realistischen Ablaufplan für eure Hochzeit

Wenn ihr euch eine Hochzeitsreportage wünscht, die eure Geschichte von Anfang an erzählt, findet ihr hier alle Informationen zu meiner Begleitung: Zur Hochzeitsreportage & Leistungsübersicht